Einer wollte uns ein Auto andrehen, das schon seinen zweiten Motor mit 160.000 km hatte, der erste hatte wohl genau so viel hinter sich. Spasseshalber haben wir mal eine Probefahrt gemacht, geröhrt hat das Teil wie die Hölle, die alten Tuningamaturen waren noch drin und der Möchtegernverkäufer hat immer sein gaaaaaanz tolles Radio laut aufgedreht, um das Knacken der hinteren Stossdämpfer zu übertönen. Einfach zu geil und nicht gekauft.

Gekauft wurde Erich, ein Mazda-Kombi mit 100.000 km, Allradantrieb, einem dreckigen Motor ohne Öllecks und einem 6'4er Shortboard mit Südinselerfahrung im Kofferraum.
Sollte Erich den Geist aufgeben, war das mein teuerstes Surfboard!!
Da wir hier schon ein paar zerschlagene Autoscheiben gesehen haben, hab ich erstmal eine Lenkradkralle gekauft, dass sollte neben einem grandios altem Kasettenautoradio reichen um die Scheiben zu erhalten. :-)
Auto ist cool...
....der Linksverkehr nicht, so dass ich bis Freitag nur vom Markt nachhause gefahren bin und der Wagen erstmal "verschnaufen" konnte.
In der Zwischenzeit wurde Auckland wieder zufuss erkundet. So richtig aufregende Sachen gab es nicht zu sehen, also zeigen wir euch einfach mal, was passiert wenn man hier Oma ihm seine* Zimmerpflanze im Garten auswildert.
Nachdem ich mir im Fat-Camel-Backpacker eine Vesicherung und in der Post eine Zulassung für Erich besorgt hatte, konnte am Freitag die erste grosse Fahrt starten!Mit unserem Mitbewohner Johannes machte ich mich, als Katja in der Uni war, auf den Weg nach Cornwallis. Das Gebilde hat auf der Landkarte wirklich Ähnlichkeiten mit Cornwall, es ist eine kleine Halbinsel westlich von Auckland im Manukau Harbour. Die Fahrt nach Cornwallis hat etwa 45 Minuten gedauert und war für mich ein sehr einprägsammes Erlebniss....
....zum Glück hatte Johannes schon aus Japan Linksfahr-Erfahrung und hat mich als absolut cooler Beifahrer durch süd-west Auckland dirigiert. Ausserhalb der Stadt war der Verkehr dann weniger und ich konnte auch mal auf die exotische Landschaft kucken ohne auf der rechten Fahrbahn zu landen. Auf Cornwallis angekommen mussten wir uns dann zufuss durch den "Jungel" schlagen!!
Unser Ziel war es ein wenig "Rockfishing" zu betreiben, was wir aber nach kurzer Zeit abbrechen mussten, da die Wellen unsere kleine Felsniesche unberechenbar und teilweise extrem heftig durchspühlten! Egal, noch mal für ein oder zwei Stunden rein in die Wildniss und ein paar andere Pfade erkunden.
Am Abend haben wir dann mit noch zwei anderen Mitbewohnern unser erstes Kiwi-BBQ gestartet.So viel zur Woche und zum Abschluss noch meine neuseeländische Handynummer: 0212668947 ...wenn ihr nicht aus Neuseeland anruft, lasst nach der Vorwahl die Null weg!
cya
Moritz (....Katja schläft schon)
*das musste jetzt einfach mal sein!
Nachtrag: Cornwallis von oben, unsere Bucht liegt an der "Spitze", nach links gehts zum Pazifik
4 Kommentare:
Also Erich ist doch ein sehr liebevoller Name für ein Auto finde ich! Dann auf Erich! Auf das er Euch noch häufig von A nach B bringt! :-)
LG
Henning
Cooles Auto! Das erinnert mich an meins in Detroit. Sah genauso aus, nur in grün ;)
Liebe Katja!
Vielen Dank für die einen sich gen Süden wünschen lassenden Bilder :-)
Wünsche Dir und Deinen Mitabenteurern noch viel Freude in der Wärme. Hab schon mitbekommen, dass Du Lars Hoffmann getroffen hast.
Liebe Grüße, Marcel
Hallo Katja,
endlich habe ich es auch einmal auf deine Seite geschafft. Bei den schönen Bildern kann man wirklich eifersüchtig werden. ..
Deine Berichte aus Dubai kamen mir wirklich sehr bekannt vor ;+)
Ich wünsche euch noch ganz viel Spaß!!!
Viele liebe Grüße
Kerstin
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