Dienstag, 27. März 2007

Coast to Coast



Hi There!

Es gab ja mal wieder eine kleine Pause beim Bloggen.....

Tut uns Leid!

In den letzten drei / vier Wochen gab es viel bis sehr viel BBQ (auch mit selbstgefangenem Kahawai), ein paar Ausflüge und auch Besucher von wo anders!

Wir waren ein Wochenende an der Bay of Islands. Teuer wie Sylt, schön, verbaut und an Wochenenden leider oft total ausgebucht. Da wir auf der Faht in Richtung Northland spontan entschieden haben, die „Bucht“ zu besuchen, hatten wir nicht reserviert und konnten schon mal eine Nacht im Auto schlafen, die zweite waren wir in einem schönen Backpackers. (....nichts was einen wirklich von den Socken haut)

Sieben Tage später sind wir dann nach Waheke gefahren, eine Insel im Golf von Hauraki und quasi ein Vorort von Auckland. Wir uns dort mit zwei Freunden getroffen und zu viert mit einem Mietwagen die Insel erkundet. Zu sehen gab es die in der Aucklandregion häufigen Geschützbatterien zur Begrüßung der Japaner,

schöne Strände, wandelnde Äste

und eine einfach schöne Landschaft.

Als wir uns abends mit Bier und Fastfood an den Strand legen wollten um die Nacht im Gammelbackpackers "vorzubereiten" wurde die Idylle zerstört.....

....großzügiger Weise hat unser Fahrer (Arnd) drei streunenden Hunden ein paar

weitere Jahre auf der Insel geschenkt, das Auto hinter uns hat auch entschieden anzuhalten und die Tölen zu verschonen, gut oder?

Nicht so ganz gut, denn der Kiwi an dritter Stelle war nicht sehr motiviert wegen Possums und so Gedöns zu bremsen ......... Baaaaaaaam!

Für uns war damit der Inselausflug gelaufen, da die Mädels (Katja und Nadine) auf dem Rücksitz wohl ein leichtes Schleudertrauma hatten und die Nacht lieber in ihren e

igenen Betten schlafen wollten.

Und die Moral von der Geschicht? Never ever stop for possum!


Hmmm, wie geht es weiter?

Die Hunnen kommen!!!!!

Nee, nur Scarlet und Vivian haben ein paar Tage bei uns gewohnt.


Ich hab mein neues Surfboard getestet!

Es ist kleiner als alle Bretter die ich je getestet hatte (der Vorbesitzer war nicht so der Riese) und ich hatte schon Angst, dass eine bleierne Ente namens Moritz sich in den Wellen zum Gespött macht....

Muriwai, Westküste

....nix da, das Board ist ein Geschoss, sweet ass!



Tja, das war es soweit erstmal von gegenüber!

p.s. der Titel passt nicht und deshalb noch ein paar Bilder

irgendwo


Mangroven


oft gesehn und keine Ahnung


Wer kennt es?


Manukau Entrance - viel Fisch, viel Gezeitenströmung, viele Freakeaves


Nachtrag: Bay of Islands, in der Nähe von Waitiangi Bay haben wir gewohnt



Waheke


Eine Aufnahme die den Westen von Waheke zeigt, die Japaner hätten sich über so schöne Bilder von den Geschützstellungen gefreut. Die drei Kreise und die graue Hütte dazwischen sind durch den "hübschen" Tunnel verbunden, den ihr weiter oben gesehen habt.


Mittwoch, 7. März 2007

Sehenswertes auf den Inseln?

So, jetzt gibt es einen kleinen Blick auf Neuseelands Sehenswürdigkeiten....
....aus meiner Perspektive!

Kihikihi bzw. Tâtarakihi, niemand kann sich hier ihrem Einfluss entziehen!
Man hört sie überall diese Zikaden.
Es gibt weltweit etwa 2500 Arten, in Neuseeland ganze 40, die aber alle einheimisch sein sollen.
Kihikihi Wawâ - Chorus Cicada - Amphipsalta zealandica
die grösste und am weitesten verbreitete Zikade der Inseln

Das nächste Tier, was Wappentier bei den Neuseeländern werden könnte (falls sie die Kiwis noch ausroten), ist der nachtaktive Wêtâ. Sie sind zwar weltweit mit 260 Arten verbreitet (40 davon nur in NZ) aber nur hier werden sie richtig gross.
Ground Wêtâ - Hemiandrus spp.
...jaja, dieser Wêtâ ist wirklich nicht gross.

Tja, alles gute kommt von oben und so fielen meine ersten neuseeländischen Stabschrecken (oder Whê oder Wairaka) einfach vor Katjas Füsse.
Zu erst dachte ich, dass die Tiere eingeschleppt wurden....
....das wurden sie wohl auch, nur nicht hier sondern 1944 in England! Es existieren 16 endemische Arten in NZ, die grösste wird 14 cm lang.
Common Stick Insect - Clitarchus hookeri

Ihr betet schon, dass er endlich aufhört....
....das tut meine letzte Sehenswürdigkeit für heute auch, die Gottesanbeterin!
Die Maoris haben es sich leicht gemacht und auch diese Tiere Wairaka , bzw. Whê genannt. Es gibt eine einheimische und eine eingeschleppte Art.
Springbok mantis - Miomantis caffra
Ein aus Südafrika eingeschleppter "Fliegenfänger", etwas grösser als die einheimischen Mantiden und "winterhart", was ihnen leider einen enormen Vorteil verschafft.

cya

Moritz

p.s. demnächst gibt es wohl ein paar Surfbilder, ich hab wieder Blut geleckt!!

Coromandel

Hallo Ihr!
Es gab ja schon Beschwerden, dass der Blog versandet....

Am Sonntag den 25.02 ging es los, Coromandel wir kommen!
Die „Orientation Week“ war vorbei und ich brauchte ein wenig Erholung von den Dinnerveranstaltungen, Freibierpartys und BBQs am Strand, auf die die Postgraduate Studenten alle eingeladen werden.
Unser erster Trip fing schon wahnsinnig aufregend an, denn wir mussten durch den Links(Stadt)verkehr zur Autobahnauffahrt, aber Moritz hat alles sehr suverän gemeistert und war nur kurz aufgeregt, als wir im Kreisverkehr nicht die richtige Abzweigung genommen hatten. War leider mein Fehler, denn ich hatte ein Schild übersehen, aber wir haben es trotzdem geschafft und sind gemütlich (das Tempolimit beträgt 100 kmh) auf der Autobahn in Richtung Urlaub gefahren.
Als erstes ging es zum "Hot Water Beach" an der Ostküste. An dem Strand kann man sich bei Ebbe ein Loch im Sand buddeln und hat dann seinen eigenen Warmwasserpool, leider waren wir zur Flut da. Dafür haben wir einfach den tollen Strand genossen, in den Wellen gespielt und die Surfer beobachtet.
Nachdem uns die Sonne getrocknet hat, haben wir uns auf den Weg nach "Cathedrals Cove" gemacht und sind gemütlich vom Parkplatz eine halbe Stunde zum Felsloch gewandert. Dabei haben wir ein paar Seakajaker entdeckt...
...das müssen wir auch noch machen! Der nächste freie Kurs für die Rettungs- und Rolltechniken ist leider noch ein paar wochen entfehrnt.
Die Nacht haben wir in einem netten Backpacker geschlafen und sind am nächsten Morgen früh in die Berge aufgebrochen. Coromendel ist eine Halbinsel mit einer Landstraßen ähnlichen Küstenstraße. In der Mitte ist eine kleine Bergkette und wenn man von der einen Küstenseite zur anderen möchte fährt man über schmale Schotterstraßen durch Farntreewälder.
Neben Farntrees kann man auch Kauris bewundern, allerdings findet man die leider nur noch selten. Zwischendurch hat man in den Wäldern kleine Flüsschen, die sich auf ihrem Weg gerne mal Klippen runterstürzen. In den Pools der größeren Wasserfälle kann man schön schwimmen.
Als letztes sind wir auf Kiwisuche gegangen, haben aber leider keine entdeckt, dennoch haben wir viel Spaß auf unserem Track duch das Dickicht gehabt.
Ach zwei Tage waren viel zu wenig, aber die universitären Pflichten haben mich zurück gerufen, schließlich warten weitere postgraduates Aktivitäten, die man sich nicht entgehen lassen sollte, da man dort alle wichtigen Leute kennenlernt und von den höheren Semestern tolle Reisetipps abgreifen kann.

Nachtrag: Coromandel von oben