Montag, 30. Juli 2007

Australien's Eastcoast

Wir sind glücklich und entspannt aus unserem Urlaub vom Urlaub zurück. Das Wetter war nicht so warm wie erwartet, aber trotzdem toll. Strahlender Sonnenschein, weiß Sandstrände und türkis-blaues Wasser und bunte Papageien so weit das Auge (oder das Brot) reicht.



Angekommen sind wir in Brisbane. Dort haben wir uns erst mal umgesehen, sind am River spazieren gegangen und haben die wichtigsten Museen besichtigt.


Nur um sicher zu gehen, dass wir auch ein paar der einheimischen Tiere zu Gesicht bekommen sind wir am nächsten Tag ins Pine Koala Sanctuary gefahren und haben uns die schläfrigen kleinen Bärchen an geguckt. Nebenbei konnten wir auch noch die anderen Bewohner Australiens begucken und sogar einige streicheln.



Weiter ging unsere Reise nach Fraser Island. Dort haben wir drei Tage und zwei Nächte verbracht. Die Insel ist ein Naturschutzgebiet und besteht nur aus Sand und Wald. Um auf der Insel mobil zu sein haben wir einen Art Gruppenexpedition gebucht. Das bedeutet, dass wir mit acht anderen einen großen 4x4 Jeep gemietet haben und mit diesem die Insel erkunden konnten.


War manchmal ganz schön wackelig in dem Auto...


Auf Fraser Island sollte man nicht im Meer schwimmen gehen, denn neben starken Strömungen wimmelt es im Wasser nur so vor Stachelrochen und Haien. Diese konnte wir auch von den Klippen am Kopf der Insel von oben im Wasser schwimmen sehen. Am Strand auf dem Weg dorthin sind wir noch an einem alten Schiffswrack vorbeigefahren und haben gleich angehalten...


Wer trotzdem ins Wasser will hat aber die Chance in einem der diversen Süßwasserseen schwimmen zu gehen. Einziges Problem ist bloß deren Temperatur. Die beiden die wir angesteuert haben waren mehr als nur empfindlich kalt... Nichts desto trotz waren wir, wenn auch nur kurz in beiden schwimmen. Aber man sollte schnell rein rennen oder rollen, wie Moritz am Lake Wabby


Ein Traum von einem See! Der Lake Mc Kenzie


Neben den gefährlichen Tieren im Wasser gibt es auch wilde Tiere an Land, Dingos streifen zu meist in kleinen Banden über die Insel. Da diese Tiere vor einigen Jahren ein kleines Kind angegriffen haben wurde uns vorher eingeschärft nie alleine auf die 'Toilette' zu gehen. Wir haben nur zwei gesehen, dafür aber ganz viele in der Nacht neben unserem Zelt gehört...

Und am nächsten Morgen gab es Fußspuren für acht Dingos und ein paar kleine von Strandmäusen...



Von Fraser Island ging es weiter zu anderen Inseln, den Whitsunday Islands. Dort waren wir auch klassisch tourimäßig unterwegs. Wir haben einen dreitägigen Segelturne gemacht. Dabei sind wir mit der Souther Cross gesegelt. Die wurde in den 70er Jahren für den Americas Cup gebaut und war dementsprechend ein kleines schnelles Boot. Da unsere Besatzung nur aus zwei Personen bestand musste die 'Gäste' kräftig mit anpacken z.B. beim Segelsetzen.
Mit dem Boot haben wir tolle Strände und wunderschöne schnorchel Gebiete angesteuert, hier sind wir gegenüber vom Whitehaven Beach. Der weiße Sand ist übrigens Silizium und deshalb wahnsinnig kalt wenn man Barfuß drüber läuft.


Am letzten Tag hatten wir mehr als nur Glück, denn direkt neben unserem Boot sind zwei Wale aufgetaucht und haben und kurz ihre schönen Rücken und Schwanzflossen gezeigt.

Das war unsere Tour:
Ach und Bananen an Board sind verboten gewesen, ganz wichtig, denn das bringt Unglück. Leider hat ein Mädchen ihre Tasche nicht gecheckt und prompt ist sie am nächsten Tag beinahe über Board gefallen... also: keine Bananen auf ein Schiff bringen!



Danach sind wir zu den Schnabeltieren aufgebrochen. Die wohnen im Eungella National Park und sind ein bißchen Abseits der Mainroute. Nachdem wir schon dachten wir hätten diese kleinen possierlichen Tiere in der Morgendämmerung verpasst sind sie doch noch aufgetaucht, wollten wohl ausschlafen.



Von dort ging es weiter wieder Richtung Brisbane. auf dem Weg dorthin haben wir an einem kleinen Strand Pause gemacht und Moritz ist auf Krebsjadt gegangen...


Unseren letzten Campingplatz haben wir uns mit einer Schar von Pelikanen geteilt, die haben Moritz und den anderen beim Fischen Gesellschaft geleistet.


Einen Tag haben wir noch damit verbracht durch den National Park von Noosa Heads zu spazieren und ein paar Surfer zu beobachten, dann ging es schon wieder zurück.


Es war schön, aber leider viel zu kurz....


edit: ein kleiner Nachtrag zu White Heaven Beach auf Whitsunday Island
Was hier als dunkler Fleck im knietiefen Wasser schwimmt ist ein ca. 1m langer Hai. Von denen war ein ganzer Haufen unterwegs und ich hatte das Vergnügen, daß sie direkt neben mir die Kleinfische im Flachwasser aufgemischt haben. Die Biester haben unglaublich Gas gegeben, da war absolut kein Photo mehr möglich...

....ach ja, kauft euch Sonnenbrillen mit polarisierenden Gläsern, dann habt ihr so viel mehr von der (Unterwasser-)Welt!!

Dienstag, 10. Juli 2007

Schlechtes Wetter - gute Laune

Schhhhh.....schhhhh......
Nach 48 Stunden Regen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 14o km/h in der letzten Nacht, haben wir uns entschlossen dieses Land zu verlassen!
Das ist zuviel Sauwetter auf einmal!
Nein, wir sind keine nachtragenden Sissies und diese Flucht ist schon lange geplant.
Wir fliegen heute Nachmittag nach Brisbane um dann bis Ende des Monats eine Auszeit vom Winter zu haben. Unser nördlichstes Ziel sind die Whitsunday Islands, ganze 1200km von Brisbane......fast schon wieder in Europa!! Zwei Rucksäcke, ein Zelt, Schlafsäcke und unsere digitalen Bilderfänger, dass wird wohl genügen.

machts gut, von uns gibt es wohl die nächsten drei Wochen nicht so viele News

Katja & Moritz

Sonntag, 1. Juli 2007

Gutes Regenzeug?

Wie ihr schon im letzten Bericht gelesen habt ist hier der Winter dabei sich auszutoben. Meist sehen die Tage jetzt wie auf dem folgenden Bild aus....

....obwohl es morgens auch öfter mal sowas zu sehen gibt!


Da Katja gerade über ihrem zweiten Paper brütet und ich ihr dabei nicht so eine große Hilfe sein kann, hab ich mich mal für vier Tage aus dem Staub gemacht....

Mein Ziel war diesmal der Tongariro River. Übernachtet habe ich im Club Habitat in Turangi. Leider hab ich schon nach der esten Nacht feststellen müssen das mich der "Turangi Terror" (Ben hat diesen Begriff geprägt) heimgesucht hat und mein Bacon und einige meiner Einkäufe aus dem Kühlschrank geklaut wurden...
...ahhhh, ich wollte so gerne Spiegelei mit Bacon auf Toast frühstücken, bevor ich den Trutten auf die Pelle rücke! Na gut, Collateral Damage und es war auch das einzige mal das ich dem "Terror" begegnet bin.
Also ran an den Fluß und erstmal die ganzen Pools mit der Fliegenrute abklappern. Ok, es ist eh nur Fliegenfischen in den Flüßen der Tauporegion erlaubt....








....so wie es aussieht, hab ich trotz Hochwasser die guten Stellen gefunden und die richtigen Nymphen benutzt. Ich habe in etwa 14 Angelstunden (mit großen Spaziergängen von Pool zu Pool) einem guten Dutzend Regenbogenforellen zu einem unfreiwilligen Landgang verholfen. Das Mindestmaß für Forellen ist hier auf 45 cm festgesetzt.....gefangen hab ich aber nur 50-60cm lange Fische. In der Küche landeten nur zwei, der Rest darf sich weiterhin mit Bullies, Smelt und Insekten mäßten.

Cheers
Moritz